Politik

Agenda Kulturpolitik Die gegenwärtige Existenzkrise des Kulturbetriebs hat es mit einer Kulturpolitik zu tun, die weitgehend an den Realitäten vorbei agiert. Wie hat sich die österreichische Kulturpolitik entwickelt? Was sind gegenwärtige Herausforderungen und welche Kursänderung wäre nötig? „Für eine neue Agenda der Kulturpolitik“ heißt der neue Band von Kulturwissenschafter Michael Wimmer. Wir haben mit ihm in unserem Webtalk „Wissen schafft Kultur“ gesprochen. Eine Nachbesprechung unseres moderierten Gesprächs.
Kulturbudget Das Kunst- und Kulturbudget des Bundes steigt 2023 um 11,3 Prozent auf 620 Millionen Euro. Für die Kunstförderung soll es 15 Millionen Euro mehr geben. Angesichts der desaströsen Teuerungen eine wichtige Erhöhung, die jedoch von der Inflation aufgefressen wird. Ein Wertzuwachs für die Kulturszenen bleibt da nicht übrig. Auch die Zukunft von Fair Pay ist ungewiss.
Die aktuelle Rekordinflation hinterlässt ihre Spuren bei den steirischen Kulturinitiativen deutlich. Die IG Kultur Steiermark hat sich angesehen, wie sich die aktuellen Preissteigerungen auf die Freie Szene auswirken und fordert rasche Maßnahmen.
KIKK OFF za kulturo #11: Diesmal berichtet Daniel Gönitzer vom kulturpolitischen Jour Fixe vom 19.9.2022 mit LH und Kulturreferent Dr. Peter Kaiser sowie Igor Pucker, Leiter der Abteilung Kunst und Kultur.
Leere Geldtasche Nach zwei unbeantworteten Aufrufen ist die dringend geforderte Entlastung für gemeinnützige Organisationen weiterhin nicht in Sicht. Gemeinsam mit dem Bündnis der Gemeinnützigen, fordern wir die Bundesregierung ein drittes Mal auf, rasch zu handeln und ein bundesweites Maßnahmen-Paket zu schnüren, das auf die Besonderheiten gemeinnütziger Organisationen eingeht und über eine sektorale Lösung hinausgeht.
ORF Protestbrief Offener Brief an ORF- und Medienverantwortliche zu Streichorgie bei Ö1, Radikalumbau bei FM4, Halbierung von orf.at - Wir lassen die Zerstörung des ORF nicht zu!
Webtalk Agenda Kulturpolitik Die Kulturpolitik beschränkt sich schon lange auf das Verwalten des Bestehenden und die Einrichtung von Sonder- und Hilfsmaßnahmen. Dabei agiert sie zusehends an den Realitäten der Kulturbetriebe vorbei. Wie ist der Stand der Dinge? Ist die Kulturpolitik in einer Sinnkrise? Welche Visionen braucht es? Welche Impulse können von der Kultur ausgehen? Der IG Kultur-Webtalk „Wissen schafft Kultur“ stellt aktuelle Erkenntnisse aus der Wissenschaft vor und beleuchtet, inwiefern diese für die Kulturarbeit nutzbar sind. Zu Gast ist der Kulturwissenschafter Michael Wimmer. Der Webtalk findet online am 19. Oktober um 15.30 statt.
Seit 2014 ist Dr. Peter Kaiser (SPÖ) Landeshauptmann in Kärnten/Koroška. Im Wahlkampf 2018 haben viele Kulturtätige seine Wiederwahl unterstützt. Einige Forderungen wurden umgesetzt, schmerzhaft ausgeblieben ist eine zufriedenstellende Entwicklung des Kulturbudgets. Am 19.09.2022 trafen wir seit Pandemiebeginn einander erstmals wieder persönlich in großer Runde.
Mischpult Die aktuelle Rekordinflation sowie die hohen Energiekosten konfrontieren den gemeinnützig tätigen Kunst- und Kulturbereich erneut mit massiven Existenzproblemen. Die Politik spart währenddessen an Antworten.
Die aktuelle Rekordinflation ist auch im Kunst- und Kulturbereich bereits deutlich spürbar. Als Teil des Kulturrats Österreich fordern wir umfassende Lösungen bei Strompreisbremse und Teuerungsausgleich.
Am Montag, 26. September 2022, fand gemeinsam mit Landeshauptmann und Kulturreferent Dr. Peter Kaiser und in Kooperation mit der Interessensgemeinschaft der Kulturinitiativen in Kärnten/Koroška (IG KiKK) in den Räumlichkeiten der Abteilung 14 – Kunst und Kultur und des Museums Moderner Kunst Kärnten (MMKK) ein „Tag der offenen Türe“ statt. Update: Die Podiumsdiskussion zu "Fairness und Fair Pay" mit dem Landeshauptmann und Vertreterinnen der Interessensgemeinschaften wurde aufgezeichnet und kann auf YouTube nachgesehen werden!
Die steigenden Energiekosten treffen die Kultureinrichtungen mit voller Härte. Als gemeinnützige Organisationen, die abhängig von öffentlichen Förderungen sind, unterliegen sie der Auflage keine nennenswerten finanziellen Rücklagen bilden zu dürfen. Krisenpläne lassen auf sich warten.